"TVS Erste" nach 2:0-Sieg über Ettenkofen Herbstmeister / "TVS Zweite Erste" zittert sich zum 2:2 gegen Kläham

Wie erwartet traten die Gäste aus der Gruam defensiv kompakt und kämpferisch auf, wie befürchtet kam die Heimelf damit zunächst nicht gut klar und tat sich schwer, richtig in die Auseinanderset­zung zu finden. Trotzdem hatte der TVS schon bald (7.) eine erste Gelegenheit, als Hannes Dier­meier nach schöner Kombination verzog. Ein Torschuss aus aussichtsreicher Position (16.) durch Marco Kerscher geriet zu zentral und Ettenkofen konnte mit vereinten Kräften ein Gegentor zu­nächst noch verhindern. Ansonsten fand das Geschehen der ersten Hälfte überwiegend im Mittel­feld statt, viel Kampf und damit verbundene Unterbrechungen, aber keine Gefahr für die beiden Torhüter.

Der zweite Durchgang war noch nicht besonders alt, da durften die Hausherren endlich jubeln. Der eingewechselte Dion Galuschko (52.) schickte Max Treitinger mit einem herrlichen Lupfpass in die Gasse und gegen die Geschwindigkeit des jungen Angreifers hatten seine Gegenspieler keine Chan­ce. Da er auch im direkten Duell mit SV-Keeper Christoph Stuhlfelder die Nerven bewahrte und eiskalt vollstreckte, war die ersehnte Führung hergestellt. Bereits in der 58. Minute jubelten die Heimfans abermals, nachdem Rasheed Haidari einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf in die Maschen befördert hatte, der Torschütze soll sich jedoch knapp im strafbaren Abseits befunden ha­ben, weshalb die Anerkennung des Treffers verweigert wurde. In einer ähnlichen Situation (62.) durfte er seinen Scheitel erneut in die Flugbahn des Leders halten, brachte diesmal aber nicht genug Druck und Richtung dahinter. Max Treitinger (65.) kam aus rund acht Metern an den Ball, verstol­perte diese Möglichkeit aber. Die Vorentscheidung und gleichzeitig den Endstand besorgte kurz darauf (67.) Eckenexperte Johannes Grau mit einem Husarenstück, als er von der Fahne aus direkt ins Netz traf, weil seine mit Schnitt getretene Kugel ohne weitere Berührung am langen Pfosten die Torlinie überquerte. Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung war die Messe gelesen, denn offensiv brach­te Ettenkofen an diesem Nachmittag praktisch nichts zusammen, die einzig nennenswerte Annähe­rung an den TV-Kasten verzeichnete Bastian Wagensoner (74.), der das Spielgerät jedoch überhas­tet über den Querbalken spitzelte. Danach brachte Schierling seinen verdienten Sieg souverän über die Zeit und konnte nach Abpfiff des hervorragend leitenden Unparteiischen die (inoffizielle) Herbstmeisterschaft feiern.

SR: Felix Guggeis, TSV Stallwang – Assistenten: Josef Budweiser (WSV St. Englmar), Christian Filippi (SV Neukirchen-Steinburg)

TV Schierling: Markus Stigler, Mario Folger, Hannes Diermeier, Daniel Grau, Marco Kerscher (88. Philipp Schmalhofer), Max Treitinger (76. RW Luca Kuntze), Suad Kaloshi, Luca Kuntze (46. Dion Galuschko), Rasheed Haidari (85. Timo Singer), Adrian Diermeier (88. Dennis Lehner), Johannes Grau (88. Petrit Ademaj) – Trainer: Patrick Meier, Stefan Meyer.

SV Ettenkofen: Christoph Stuhlfelder, Patrick Stockmeier, Thomas Wieselsberger, Maximilian Büttner (69. Matthias Wagensoner), Cornelius Grauschopf, Luis Wimmer, Bastian Wagensoner, Daniel Dollmann, Moritz Graßl, Stefan Schur, Markus Stockmeier – Trainer: Cornelius Grau­schopf, Bastian Meyer.

Kommenden Sonntag (16 Uhr) gastiert der FSV Sandharlanden zum Rückrundenbeginn an der Gro­ßen Laaber.

Die Schierlinger Zweite wirkte von der Tabellenführung irgendwie gehemmt und konnte im Rück­kampf gegen den SV Kläham nicht an die letzten Leistungen anknüpfen. Biss und Esprit fehlten zu­meist und böse individuelle Schnitzer brachten den TVS zweimal ins Hintertreffen.

Eine kämpferische Steigerung, ein reaktionsschneller Torhüter Thomas Herrmann und ein treffsi­cherer Torjäger Petrit Ademaj sorgten zumindest noch für einen Zähler beim 2:2.

Dadurch muss sich die Talenterampe von Chefanweiser Dominik Salzberger den Platz an der Sonne mit Verfolger VfR Laberweinting teilen, der seine Partie deutlich gewann. Beim Schlusslicht FC Neufahrn ist nächsten Sonntag (16 Uhr) wieder volle Konzentration gefragt, um keine Blamage zu erleiden.

TV Schierling: Thomas Herrmann, Christian Rönisch, Philipp Schmalhofer, Julian Mayer (48. Mer­gim Zekolli), Dennis Lehner (68. Jonaidullah Azizi), Mario Ulmer (37. Fabian Körner), Ri­chard Aumeier, Lukas Wittmann, Julian Hornauer, Lukas Prosch, Petrit Ademaj (75. Philipp Blaschko).

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